Aktuelles
Corona FAQ
Was passiert, wenn es einen Verdachtfall in Ihrem Umfeld/bei Ihnen gibt?

Aktuelles » Corona FAQ » Was passiert, wenn es einen Verdachtfall in Ihrem Umfeld/bei Ihnen gibt?

Was passiert, wenn es einen Verdachtfall in Ihrem Umfeld/bei Ihnen gibt?

Besteht der Verdacht, dass eine Person sich mit dem Coronavirus infiziert hat und andere anstecken kann, ist das zuständige Gesundheitsamt berechtigt, die Unterbringung in einem isolierten Bereich eines Krankenhauses, einer anderen Einrichtung oder u. U. auch eine häusliche Quarantäne anzuordnen bzw. Tätigkeitsverbote auszusprechen. 

Diese Maßnahmen kommen auch in Betracht, wenn die Person zwar keine Krankheitssymptome zeigt, aber Kontakt zu einem*r Erkrankten hatte bzw. hat (z. B. bei Erkrankung des eigenen Kindes oder bei Erkrankung Haushaltsangehöriger) oder sich in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat, in der die ansteckende Krankheit weit verbreitet ist. 

Im Verdachtsfall sollten sich die Personen zur Klärung an das Gesundheitsamt wenden.

Hat das Gesundheitsamt für die Kindertagespflegeperson eine Quarantäne angeordnet oder ein (i. d. R. befristetes) Tätigkeitsverbot ausgesprochen, darf sie ihre Tätigkeit in dieser Zeit nicht ausüben. 

Da die Betreuungsleistung aufgrund der Quarantäne oder des Tätigkeitsverbots für die Kindertagespflegeperson unmöglich wird, ist sie für diese Zeit gegenüber den Eltern bzw. in Anstellungsverhältnissen gegenüber dem Arbeitgeber von der Verpflichtung befreit, die vertraglich geschuldete Betreuungsleistung zu erbringen.1

 

Vierheller, Iris: Informationen zur Rechtslage von Iris Vierheller im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Coronavirus, FAQ zu möglichen Auswirkungen im Bereich der Kindertagespflege.