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Corona FAQ
Welche Konsequenzen ergeben sich, wenn das Gesundheitsamt eine Quarantäne anordnet oder ein Tätigkeitsverbot ausspricht?

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Welche Konsequenzen ergeben sich, wenn das Gesundheitsamt eine Quarantäne anordnet oder ein Tätigkeitsverbot ausspricht?

Für Kindertagespflegepersonen in einem Anstellungsverhältnis gilt:

Angestellte behalten entweder ihren Anspruch auf Arbeitsentgelt nach § 616 BGB („vorübergehende Dienstverhinderung“) oder sie erhalten eine Entschädigung in Höhe ihres Verdienstausfalls (Nettolohns) auf der Grundlage von § 56 Abs. 1 IfSG für die Dauer von sechs Wochen vom Arbeitgeber und danach vom Staat.


Die vom Arbeitgeber an Angestellte ausgezahlte Entschädigung nach dem IfSG, werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet; auf Antrag kann ihm insoweit auch ein Vorschuss gewährt werden.
Zusätzlich kann der Arbeitgeber auf Antrag u. U. Ersatz der auf die Entschädigung entfallenden Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung erhalten.

 

Für selbstständig tätige Kindertagespflegepersonen gilt:

Selbstständig tätige Kindertagespflegepersonen, bei denen ein sächsisches Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet oder ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen hat, können bei der Landesdirektion Sachsen Entschädigungszahlungen für diese Ausfallzeit beantragen.

Hinweise:

  • Informieren Sie sich in Ihrer Kommune über Regelungen und Vorgehensweisen

  • Informieren Sie umgehend Ihr zuständiges Jugendamt

  • Prüfen Sie die Inanspruchnahme IhrerVertretungslösung

  • Gibt es sonstige Finanzierungsvereinbarungen in Ihrer Kommune?


Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Landesdirektion Sachsen » Erstattung wegen Verdienstausfall aufgrund von Quarantäne/Tätigkeitsverbot

Landesdirektion Sachsen »  Antrag für Selbstständige

Landesdirektion Sachsen » FAQ Erstattung wegen Verdienstausfall auf Grund eines durch das Gesundheitsamt angeordneten Tätigkeitsverbotes bzw. einer durch das Gesundheitsamt angeordneten häuslichen Quarantäne

 

(Stand: 10.11.2020)