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Gelten die Erstattungsregelungen, wenn eine Kindertagespflegeperson selbst erkrankt ist?

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Gelten die Erstattungsregelungen, wenn eine Kindertagespflegeperson selbst erkrankt ist?

Ist die Kindertagespflegeperson selbst erkrankt, gelten für angestellte Kindertagespflegepersonen die Regelungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, d. h. sie erhält für die Dauer von max. sechs Wochen weiterhin ihr Arbeitsentgelt und im Anschluss ggf. Krankengeld.

Selbstständig tätige Kindertagespflegepersonen erhalten u. U. Krankengeld, falls ihre Versicherung einen Krankengeldanspruch beinhaltet. Krankengeldanspruch besteht jedoch i. d. R. erst ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit, falls kein früherer Beginn vereinbart wurde.

Ob und ggf. inwieweit bei Förderung der Kindertagespflege über die Städte/Gemeinden die laufende Geldleistung weitergewährt werden kann, ist im Einzelfall zu klären. Teilweise sehen die Rahmenbedingungen der jeweiligen Stadt/Gemeinde eine Weitergewährung der 

Geldleistung im Krankheitsfall der Kindertagespflegeperson zumindest für einen bestimmten Zeitraum vor.

Die Entschädigungsregelungen der § 56 IfSG gelten nicht für Erkrankte, d. h., Erkrankte erhalten keine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.1