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2. AKTIONSTAG KINDERTAGESPFLEGE

27 . April 2018

 


"Ich habe wahrscheinlich WIEDER ein „best-practise-Beispiel“ kennenlernen dürfen."


"Am 24.04.2018 habe ich die Kindertagespflegestelle von Romy Weber in 01277 Dresden, Eibenstocker Straße 85 besucht. Frau Weber hat eine Kindertagespflegestelle in einem Wohngebiet von Striesen/Gruna und dafür eine 3-Raum-Wohnung angemietet. Sie betreut 5 Kinder, die in einem Alter von knapp einem Jahr bis ca. 2,5 Jahre alt sind, die jüngsten zwei Kinder sind ungefähr ein Jahr alt.
Ich habe wahrscheinlich wieder ein „best-practise-Beispiel“ kennenlernen dürfen. Ähnlich, wie ich es im vorigen Jahr bei Frau Mai erlebt habe, war ich auch dieses Mal sehr beindruckt von der Haltung von Frau Weber und ihrer Ersatztagesmutter, Frau Rentsch, die ich auch kennengelernt habe. Die entspannte Atmosphäre hat mir sehr gefallen!
Während ich voriges Jahr eine Kindertagespflegestelle im eigenen Haus und mit eigenem Garten besucht habe, habe ich dieses Jahr die Erfahrung in einer angemieteten Wohnung gemacht.
Die Wohnung war liebevoll auf kindliche Bedürfnisse eingerichtet, - z. Bsp. mit Podesten vor dem Fenster, damit die Kinder ihren Eltern beim Gehen noch winken, oder die Katzen im Garten beobachten können. Auffallend war ein frisches farbliches Konzept. Die Zimmer sind als Schlafzimmer, Spielzimmer und Garderobe eingerichtet, Frau Weber kocht das Mittagessen selbst und bereitet es morgens vor.
Kurz nach meinem Ankommen ging‘s zum nahen Spielplatz in einen grünen Innenhof mit Baumbestand der mit Sandkasten, Treppe, Steinblöcken gestaltet ist. Die Kinder konnten sich in dem großen Areal bewegen, spielen und bspw. Vögel beobachten. Frau Weber erzählte, dass die Anwohner, meist ältere Leute, sehr interessiert die Kindertagespflegegruppe beobachten und Anteil nehmen. Frau Webers anfängliche Bedenken, dass die Kleinkinder als störend empfunden werden, haben sich als nichtig erwiesen.
Ich habe diese Kindertagespflegestelle bis zum Mittagsschlaf der Kinder besucht. Kinder und beide Tagesmütter waren ruhig und gelassen, selbst als die Kinder nach dem Mittagessen müde waren, war kein Gequengel oder Weinen zu bemerken. Ich habe auch keinen Streit der Kinder miteinander erlebt.
Ich habe empfunden, dass Frau Weber und Fran Rentsch:

  • einen hohen fachlichen Anspruch an ihre Arbeit haben und ihre Tätigkeit lieben;
  • beide bilden sich kontinuierlich weiter, Frau Weber absolviert eine Marte-Meo-Ausbildung, Frau Rentzsch wird eine Weiterbildung zur Inklusion beginnen;
  • den Montessori-Gedanken, der Selbstbildung der Kinder aufgreifen und den Kindern die Möglichkeit bieten, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die ihre Aufmerksamkeit erregt, sich selbst mit der Umwelt auseinanderzusetzen und dabei zu lernen;
  • dies geschieht unaufgeregt und ist als Haltung spürbar
  • sie begegnen den Kindern auf Augenhöhe;
  • vermitteln den Kindern klare Regeln.
Während des Mittagsschlafes der Kinder blieb noch Zeit für ein Gespräch." so Caterina Mosemann, Regionalkoordination im Paritätischen Wohlfahrtsverband LV Sachsen




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