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04.12.17 Barbaratag

04 . Dezember 2017

 

Kirschbluete

 

Am 4. Dezember 2017 ist Barbaratag. Er gilt als Gedenktag an die Märtyrerin, der heiligen Barbara. Das Brauchtum hat eine tiefere Bedeutung: Das vermeintliche Wunder der Natur, die Blüten im Winter, soll das Wunder der Heiligen Nacht verdeutlichen.

 

Die Geschichte der heiligen Barbara

Die heilige Barbara lebte im 3. Jahrhundert in Nikomedia in Kleinasien. Sie war die Tochter eines reichen Kaufmanns. Als sie die christliche Religion kennen lernte, ließ sie sich taufen. Dies war als Kaiser Decius in den Jahren 249-251 die Christen verfolgen ließ. Barbaras Vater, ein Heide, der seine Tochter über alles liebte, war entsetzt und versuchte alles, um sie vom Christentum loszureißen, was ihm aber nicht gelang. Aus Enttäuschung und Wut über ihren Starrsinn zeigte er sie selber an. Sie wurde gefangen genommen und kam ins Gefängnis. Auf dem Wege dorthin verfing sich ein Kirschenzweig in ihrem Kleid. Den stellte Barbara in ihrer Zelle in einen Krug mit Wasser. An dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde, blühte der Zweig auf. "Du schienst wie tot", sagte Barbara zu dem Zweig. "Aber du bist aufgeblüht zu schönerem Leben. So wird auch mein Tod der Anfang eines neuen, ewigen Lebens sein."


Tipp: Barbarazweig richtig schneiden und zum Blühen bringen

Die sogenannten Barbarazweige sollten nicht sofort in die Wärme, sondern ca. eine Woche in einem kühlen Raum stehen. Damit sich dann aus Knospen Blüten entwickeln, muss immer frisches Wasser in die Vase. Zum sicheren Aufblühen ist es notwendig, dass man die Zweigenden lang anschneidet oder das Holz mit dem Hammer leicht anklopft, bevor man sie in die Vase stellt. Die Wasseraufnahmefähigkeit wird dadurch vergrößert. Neben Kirschzweigen zählen auch die Zweige von Apfelbäumen, Flieder oder Haselnuss sowie Forsythien- und Zierjohannisbeer-Sträuchern zu den üblichen Barbarazweigen. Es ist ein Brauch an diesem Tage, nahe der längsten Nacht des Jahres, den Frühling zu beschwören, indem man Kirsch- und andere Blütenzweige abschneidet, die dann um die Weihnachtszeit zu blühen beginnen sollen.

 

Altes Brauchtum zu anderen Zweigen

Apfel- oder Pflaumenzweige in voller Blüte verheißen gute Obsternte, die Haselnuss kann Glück und Reichtum bedeuten: Den Kelten galten Blüten und Früchte als Symbole der Klugheit, und in den Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, suchten Rutengänger mit Haselzweigen nach Gold- und Silberadern. Kastanien, die auch nach rigorosem Schnitt immer wieder austreiben, sollen Christi Auferstehung bedeuten, Quitten die Freuden und Leiden der Zweisamkeit: Die Blüten duften so wundervoll wie die Liebe, doch die Früchte haben trotz ihrer Süße einen bitteren Beigeschmack.

 

"Das kleine 5x5":
Der 2. Aktionstag für die Kindertagespflege in Sachsen am 24. April 2018

Am 24. April findet der zweite Aktionstag für die Kindertagespflege in Sachsen statt.

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